Lehrausgang zur Voest Alpine Stahlwelt in Linz

24. Jun 2019 | HAK

Exkursion zur VOEST ALPINE STAHLWELT!

Am 12. Juni 2019 haben wir zusammen mit Frau Prof. Nielsen und Frau Prof. Szemler einen Lehrausgang nach Linz gemacht. Die ganze Klasse hat sich aufgrund der günstigen Fahrtkosten auf die Fahrt mit der ÖBB geeinigt. Zuerst haben wir die Innenstadt von Linz besichtigt und das Highlight der Exkursion war die Voest Alpine Stahlwelt.

Nach einer zweistündigen Fahrt sind wir endlich am Hauptplatz von Linz angekommen. Da die Führung erst um 13:00 Uhr begonnen hat, hatten wir noch Zeit Linz zu erkunden. Wir spazierten entlang der Donau und sahen so gut die Sehenswürdigkeiten von Linz: den Pöstlingberg, das Brucknerhaus, das Lentos Museum und das Ars Electronica Centrum. Nach der Besichtigung sind wir alle zusammen zur Voest gefahren.

Bei der Ankunft wurden wir ganz herzlich von den Mitarbeitern begrüßt. Zunächst wurde uns ein Guide namens Marcel zugeteilt, der uns während der Führung begleitet hat. Dann haben wir MP3-Player und Kopfhörer bekommen, um den Giude besser zu hören.

Als erstes hat uns der Guide über die 80 Stahlkugeln, die auf 4 Stockwerke verteilt sind, informiert. Danach wurden wir in den 1. Stock begleitet, wo wir mehrere Informationen über die Roheisenerzeugung und den Hochofen erhalten haben.
Daraufhin sind wir in den 2. Stock gegangen. Dort haben wir erfahren, dass die Voest Alpine Stahl mit dem Linz-Donawitz-Verfahren produziert. Anschließend wurde uns die Arbeitskleidung der Arbeiter erklärt. Die Mitarbeiter tragen einen Schutzanzug, Schutzhandschuhe, spezielle Schuhe und einen sicheren Schutzhelm. Uns wurde gesagt, dass sich die Mitarbeiter während der Arbeit so fühlen, als würden sie in zwei Schianzügen in einer Sauna Sport betreiben.
Im 3. Stock wurde uns die Wichtigkeit der Mobilität, anhand der Teile, die die Voest selbst produziert, erläutert. Die Voest produziert Weichen (das Teil im Schienenverkehr fürs Links-oder Rechtsabbiegen), auf denen ein Zug mit 350-400 km/h fahren kann, ohne zu stoppen. Die Art der Schienen hängt ab von der Geschwindigkeit des Zuges. Zusätzlich erzeugen und verkaufen sie jährlich fünf Startergehäuse für Raketen, weil die Herstellung von diesen Teilen, einen Preis von ca. 25.000 € hat.
Im letzten Stock auf der Terrasse haben wir uns kurz ausgeruht, die Aussicht genossen und Bilder gemacht.

Nach einer kurzen Pause war es soweit, die Werkstour mit dem unternehmenseigenen Bus begann. Während der Tour hat uns der Führer viele interessante Informationen mitgeteilt. Zweimal durften wir den Bus verlassen, um das Gelände und die Produktion näher zu beobachten. Aufgrund des Produktionsgeheimnisses durften wir keine Fotos auf dem Gelände machen. Wir sahen den Hochofen und im Walzwerk den Prozess, wo die sogenannten Bramen zu ganz dünnen Stahlblechen gewalzt werden.

Nach der Werkstour, die 80 Minuten gedauert hat, wurde uns noch kurz die Geschichte des Unternehmens erzählt. Das Unternehmen wurde im 2. Weltkrieg mit Hilfe von Zwangsarbeitern aufgebaut, was ziemlich erschütternd ist.

Bei der Rückfahrt kam es zu kleinen technischen Problemen bei den Zügen, jedoch sind wir gesund und munter nach zwei Stunden am Hauptbahnhof in Wien angekommen. Im Großen und Ganzen hatten wir ziemlich viel Spaß zusammen und konnten uns neues Wissen aneignen.

2 EK
Verfasst von Dragana STRAINOVIC und Sandra ZELIC

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