Gruppenmobilität Erasmus+ nach Huelva (Spanien)
Von 8. bis 15. März 2026 sind wir, eine Gruppe von acht Schüler*innen der BHAK Wien 10 gemeinsam mit zwei Lehrerinnen in Huelva unterwegs und erlebten eine Woche, die Lernen, Kultur und Spaß perfekt verbindet.
Gleich zu Beginn heißen uns die Gastgeber der IES Alonso Sánchez herzlich willkommen. Es ist auch eine Gruppe aus unserer französischen Partnerschule dabei. Bei einer Tour durch Huelva entdecken wir die Casa Colón, das britische Viertel und den berühmten Tinto‑Pier. Wir erfahren viel über die Geschichte der Stadt – und merken schnell, wie spannend reisen ist.
Am zweiten Tag geht’s nach Sevilla. Wir schlendern durch den Parque María Luisa, staunen über die Plaza de España und erkunden das historische Zentrum. Ein Highlight ist der Besuch im Real Alcázar, dem beeindruckenden Königspalast im maurischen Stil.
Wir probieren auch ein typisches andalusisches Frühstück, arbeiten gemeinsam in digitalen Workshops und erkunden bei einer geografischen Tour die Landschaft der Cabezos. Im Stadtmuseum sehen wir Kunst und Archäologie aus der Region und bekommen einen besseren Eindruck davon, wie vielfältig Andalusiens Geschichte ist.
Ein weiterer Ausflug führt uns nach Moguer, wo wir das Haus eines Nobelpreisträgers besuchen und das Mudejar‑Kloster Santa Clara kennenlernen. Dieses Kloster hat eines der Schiffe der Entdeckungsfahrt nach Amerika finanziert. Natürlich stehen auch die Nachbauten der drei Karavellen – Santa María, Niña und Pinta – auf dem Programm, die Schiffe der weltberühmten Entdeckungsfahrt.
Am letzten Tag arbeiten wir in einem digitalen Workshop an der Universität Huelva und feiern danach alle gemeinsam mit spanischen und französischen Schüler*innen den Abschluss der Woche.
Die Mobilität stärkt unser Wissen, unser Selbstvertrauen und unsere Fähigkeiten und – ganz wichtig – unser Gefühl für das gemeinsame Europa. Wir sammeln neue Erfahrungen, schließen Freundschaften und kehren voller Eindrücke nach Wien zurück. Und für uns Teilnehmer ist das alles kostenlos, weil das Erasmus+ Förderprogramm der EU die Kosten übernimmt. Herzlichen Dank dafür.