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Elektronischer Schülerausweis – edu.card

Zu Beginn des Schuljahres 2003/04 wurde an der BHAK/BHAS Wien 10 als erster Handelsakademie Wiens ein neuer Schülerausweis in Form eines elektronischen Ausweisdokumentes erprobt und ausgegeben.

Aufgrund der fehlenden Rechtsgrundlage für den bisher in Papierform eingesetzten Schülerausweis entstand die Idee, ein elektronisches Ausweisdokument zu initiieren. Die BHAK Wien 10 arbeitet seit September 2002 an einem Pilotprojekt des BMBWK mit. Der neue Schülerausweis soll dabei nicht auf ein Identifikationsmittel beschränkt bleiben, sondern mittels Paychips auch als modernes Zahlungsmittel dienen. Aufgrund der großen Aktualität und Bandbreite an Möglichkeiten, die diese Karte zusätzlich bietet, ergeben sich interessante Kooperationen mit der Wirtschaft.

Funktionen des Schülerausweises:
  1. Ausweis- und Identifikationsfunktion
    Die auf der Karte aufgedruckten Daten sowie ein Foto weisen Sie als Schüler(Schülerin) bzw. Studierenden(Studierende) der BHAK Wien 10 aus. Da die auf ein Jahr ausgestellte Gültigkeit des Ausweises durch ein besonderes Druckverfahren weiter verlängert werden kann, ist die Karte mehrere Jahre verwendbar.

     
  2. Zahlungsfunktion
    Durch die Integration eines standardisierten Chips, über den auch alle Bankomatkarten verfügen, ist die Verwendung der elektronischen Geldbörse möglich. Dies ermöglicht Ihnen Zahlungen sowohl im Schulbereich (im Buffet, beim Getränkeautomaten, beim Kopiergerät) als auch außerhalb der Schule (Billa, Merkur, etc.).

    Da Sie eine kaufmännische Schule besuchen, gehört es auch zu unseren Aufgaben, die im täglichen Leben längst verwendeten Zahlungsmöglichkeiten auch im Schulalltag einzusetzen. Daher erfolgt das Inkasso verschiedener Beträge - Bezahlung von Schulveranstaltungen (zB.Skikurs), des Elternvereinsbeitrages und sonstiger Beiträge in der Schule - bargeldlos mit Hilfe einer mobilen Bankomatkasse. Einzige Voraussetzung dafür ist eine entsprechend aufgeladene elektronische Geldbörse. Für das Aufladen steht eine entsprechende Ladestation in der Schule zur Verfügung. Selbstverständlich kann die Karte auch an allen Bankomatkassen der Banken aufgeladen werden.

     
  3. Funktion als Fahrausweis der Wiener Linien
    Derzeit laufen Gespräche mit den (politisch) Verantwortlichen, um den elektronischen Schülerausweis in Hinkunft auch gleichzeitig als Fahrausweis verwenden zu können. Die zu benützenden Linien können auf ein wiederbeschreibbares, bereits dafür vorgesehenes Feld aufgedruckt werden. Bei einer Einigung mit den Wiener Linien könnte dadurch der derzeit vorhandene immense Verwaltungsaufwand wesentlich reduziert werden, womit die Fahrausweise rasch zur Verfügung stünden.

     
  4. Zugangsberechtigung – ein Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit
    Um die Sicherheit im Schulgebäude zu erhöhen, wurde der Schülerausweis mit einem weiteren Chip ausgestattet, um seine Verwendung als Zugangsberechtigung zum Gebäude bzw. zu den Unterrichtsräumen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck wurden mit Beginn des Schuljahres 2005/06 bereits diverse technische Umrüstungen durchgeführt:
    • Installation der „SALTO“- Schließanlagen-Verwaltungssoftware der Fa. EVVA
    • Anbringen eines Wandlesers im Eingangsbereich, der berührungslos den Zutritt zum Schulgebäude ermöglicht
    • teilweise Umrüstung der Türbeschläge an den Unterrichtsräumen (vorerst ca. 50 Beschläge)


    Die Inbetriebnahme des Sicherheitssystems wird noch in diesem Kalenderjahr (2005) nach einer Testphase erfolgen und zunächst vor allem die Abendschule betreffen. In diesem Zusammenhang gebührt auch Dank dem Elternverein, der einen Teil der Umrüstungskosten übernimmt.

     
  5. Datenschutz
    Im Projekt wurde dem Datenschutz höchste Priorität zugeordnet. Auf der Karte dürfen keine anderen personenbezogenen Daten als jene, die auf der Karte ohnehin aufgedruckt sind, gespeichert werden.

     
  6. Kosten
    Da die Produktion der Karte entsprechende Kosten verursacht, wird ein entsprechender Kostenbeitrag eingehoben. Da diese Kosten auch von der bei der Fa. AustriaCard in Auftrag gegebenen Menge abhängig sind, werden Sie rechtzeitig über den zu bezahlenden Betrag, der sich im einstelligen Bereich befindet, informiert.

     
  7. Layout der Karte
    Nach Aufbrauchen der bereits gelieferten Ausweise mit der alten Bezeichnung „Schülerausweis“ werden in Zukunft die vom BMBWK mitentwickelten Karten mit neuem Layout und neuer Bezeichnung – „edu.card“ – ausgegeben werden.

    Bitte beachten Sie:
    Die Karte ist ein Wertgegenstand, mit dem Sie sorgsam und gewissenhaft umgehen sollen. Da Sie sich im Schulgebäude fallweise ausweisen müssen und die beschriebenen Zugangsberechtigungen auf der Karte enthalten sind, ist diese immer mitzunehmen! Bei Verlust oder Beschädigung muss voller Kostenersatz geleistet werden!


    Hier gelangen Sie zu einem kurzen Film über "Quick"  (Rechtsklick zum Download)
    groß: 64 MB
    mittel: 16 MB
    klein: 8 MB

    Die Raiffeisenbank als Hauptsponsor sowie die Direktion freuen sich, Ihnen ein zeitgemäßes, modernes Ausweisdokument übergeben zu können.


    Dir. HR Mag. Peter Slanar

zuletzt bearbeitet von fwottawa3

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