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Hausmesse 29.1.2015

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Was ist eine Übungsfirma?

Die Übungsfirma ist eine „Lernfirma“, in der praxisorientiert Geschäftsfälle von der Beschaffung über die Leistungserstellung bis zum Absatz bearbeitet werden. Der Unterschied zur Realität besteht darin, dass die Waren zwar in der Lagerbuchhaltung erfasst, aber nicht real ausgeliefert werden und das Geld zwar auf Konten (z. B. auf Bankkonten) vorhanden, aber nicht wirklich z. B. mittels Bankomat behoben werden kann. So wie Unternehmen in der realen Marktwirtschaft stehen auch Übungsfirmen auch untereinander in Geschäftsbeziehung. Lieferungen erfolgen entweder an eine der ca. 1.000 Übungsfirmen in Österreich oder an eine der zahlreichen Übungsfirmen im Ausland.

Damit die Übungsfirma wie ein realer Betrieb in einer Volkswirtschaft arbeiten kann, ist sie nicht nur so organisiert, es gibt auch die Übungsfirmenzentrale ACT, die die Übungsfirmen unterstützt. Die Act-Servicestelle bietet Dienstleistungen wie eine Bank, Sozialversicherung, Finanzamt, Firmenbuch, Gericht, Zollamt, Post, Bahntransport, u.v.m. an.

Die Schüler/innen der 4. HAK, der 3. HAS, der 4. HAS für Leistungssportler/innen, des 3. und 4. Semesters im Kolleg, der 4. und 5. Klasse der Digital Business HAK sowie des 4. Semesters der Handelsakademie für Berufstätige werden an einem Wochentag in einem 3-4 Stundenblock zu Mitarbeitern/innen in der Übungsfirma. Wie im Arbeitsleben beginnt die Karriere mit der Bewerbung, geht über die Einschulung dann in die Arbeit in einer bestimmten Abteilung (zB Einkauf, Verkauf, Buchhaltung, Marketing, Sekretariat, Personal, ...) über.

Die Lehrer/innen werden zu Geschäftsführer/innen der Übungsfirma und sind gleichzeitig Coaches – sie helfen den Schüler/innen beim Lösen der individuellen Aufgaben.

Welche Ziele verfolgt eine ÜFA?

Wie Robert Buchacher in Profil 22/1995 erklärte, wird in der Schule erworbenes Theoriewissen durch "learning by doing" oder simuliertes "training on the job" praktisch erprobt. Die Schüler bekommen ein Gefühl für das reale Wirtschafts- und Berufsleben, stoßen aber auch rasch auf eigene Wissenslücken. Sie gewinnen eine bisher nicht gekannte Einsicht in den Nutzen des Lernens und sagen sogar über Buchhaltung: "Man merkt sich alles viel besser".  Die Mitarbeiter/innen der Übungsfirma sollen damit die Praxis kennen lernen und sich an selbständiges Denken und Arbeiten gewöhnen. Sie sollen durch die Übungsfirma auch einen Einblick in die Arbeitswelt bekommen und Teamwork für ihr späteres Berufsleben erlernen.


Macht jede ÜFA das gleiche?

Die Mitarbeiter/innen sowie die Geschäftsführer/innen legen bei Gründung so wie bei einer realen Organisation Unternehmensgegenstand, Rechtsform, etc. fest. Übungsfirmen bieten somit unterschiedliche Waren und Dienstleistungen an. Sie werden auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten (z. B. IT, Sprachen, Qualität, etc. geführt): hier kommen Sie zum Übungsfirmenportal der BHAK und BHAS Wien 10


Was passiert mit der ÜFA am Ende des Jahres?

Jede Übungsfirma wird am Schuljahresende ordnungsgemäß abgeschlossen, an die nächste Klasse weitergegeben und von dieser weitergeführt. Die Übergabe findet am Ende des Schuljahres statt. Dies ist auch ein Unterschied zur Realität: die Übungsfirmenmitarbeiter/innen werden jedes Jahr ausgewechselt.

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zuletzt bearbeitet von sspangl

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